Nehmt das Konzil endlich ernst! – Gastbeitrag von Dr. Elfriede Schießleder

Jetzt ist die Zeit für eine ehrliche Diskussion um die Macht in der katholischen Kirche. Der vielfach vertuschte sexuelle Missbrauch durch Geistliche über Jahrzehnte hinweg ist kein „Ausrutscher“ – er ist Systemanzeige.  Und – leider – nur die schmutzige Seite der unreflektiert ausgeübten Macht eines Standes, dessen Ansehen gerade schmilzt wie Hagelkörner an der Sonne. Gute, sehr gute Seelsorger geraten in Misskredit durch die verhängnisvolle Brüderlichkeit eines männerbündischen Systems. Damit ist weitgehend alles derzeitige Übel zusammengefasst. Nicht die Männer sind schuld – wohl aber ihre Ausschließlichkeit in der Deutungsmacht. Die falsch verstandene Unantastbarkeit der Una Sancta hat jetzt dem „semper reformanda“ zu weichen – Reform tut Not.

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Offener Brief an die Freisinger Bischofskonferenz

#jetztistdiezeit zum HANDELN – BDKJ Bayern fordert Konsequenzen aus der MHG-Studie

Sehr geehrter Herr Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz,
Sehr geehrte bayerische Mitglieder der Freisinger Bischofskonferenz,

die Ergebnisse der MHG-Studie im Herbst 2018 haben uns in den katholischen Jugendverbänden in Bayern sehr erschüttert. Der jahrzehntelange Missbrauch junger Menschen durch Amtsträger unserer Kirche, das systematische Wegschauen und Vertuschen sowie die Weigerung, sich mit den zugrundeliegenden Themen, wie Machtmissbrauch und dem Umgang mit Sexualität auseinanderzusetzen, konterkarieren in unseren Augen die Botschaft unseres Glaubens.

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Quelle: Jörg Farys / Fridays for Future

Fridays for Future aus der Sicht der KjG Bayern

Jugendliche interessieren sich nicht für Politik – sagt man. Jugendliche haben gar keine eigene Meinung zu politischen Themen – sagt man. Jugendliche haben keine Lust sich ausführlich über ein Thema zu informieren – sagt man. Tja, Fridays for Future zeigt jetzt der Welt, dass Jugendliche das sehr wohl können und auch wollen. – Elisabeth Wittmann (KjG) kommentiert:

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Politik und Jugend – ein schwieriges Verhältnis?

Jungen Menschen wird häufig eine Distanz zu Politik und ein fehlendes Engagement unterstellt. Die Wahlbeteiligung bei den Jung- und Erstwählern ist de facto niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Betrachtet man genauer, welche Faktoren die Entscheidung beeinflussen, zur Wahl zu gehen, wird jedoch deutlich, dass das Angebot an junge Menschen seitens der Politik sehr gering ausfällt und die Stimmabgabe erschwert. Regina Renner  (BJR) ordnet im neuen bai für uns ein. Jetzt auch hier zu lesen: (mehr …)

Neue Sprache schafft neues Miteinander – Pfingsten

“Und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.” Apg 2, 4-6 – Pfingsten

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Ich bin dann mal weg! – Christi Himmelfahrt

 

“Er wurde vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.” (Apostelgeschichte 1,9 ff) – Christi Himmelfahrt

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Diskussionen auf Augenhöhe beim parlamentarischen Jahresauftakt

Am 24.01.2018 sind knapp über 50 TeilnehmerInnen aus Politik und katholischer Jugendarbeit unserer Einladung zum parlamentarischen Jahresauftakt ins Maximilianeum gefolgt. Bereits zum siebten Mal treffen sich MdLs und BDKJlerInnen um über jugendpolitische Belange ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr haben wir explizit  Generationengerechtigkeit zum Thema gemacht. Wir haben zwei junge Menschen, die zum ersten Mal an unsrem parlamentarischen Jahresauftakt teilgenommen haben, gebeten ihre Eindrücke zu schildern. Wir wollten u.a. wissen, ob sie in den Diskussionen mit den Mitgliedern des Landtags ernst genommen gefühlt haben.  Das haben sie aufgeschrieben:

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