Wie genau jetzt Europawahl? – Gastbeitrag von Lea Sedlmayr

Die Europawahl steht bevor und ein langer Weg liegt hinter uns: Vom ersten Mal, als die Vereinigten Staaten von Europa proklamiert wurden, über die Montanunion, den Schuhmannplan, die EG bis zur heutigen Europäischen Union. Für viele junge Menschen sind dies Begriffe aus dem Geschichtsbuch, denn für sie ist die EU heute normal geworden. Dass wir in der EU leben, ist Alltagsrealität, genauso wie in den Kurzurlaub in ein anderes EU-Land zu reisen, einen Jugendaustausch zu machen, das Praktikum in Prag oder das Auslandsstudium in Spanien. Das ist schön, denn die lang geträumte Union ist inzwischen real geworden. Doch sich die EU als fertiges Ergebnis vorzustellen, ist nicht ganz richtig. Die EU ist schrittweise zu dem geworden, was sie heute ist, und sie bleibt auch noch weiterhin im Entwicklungsprozess.

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Quelle: Jörg Farys / Fridays for Future

Fridays for Future aus der Sicht der KjG Bayern

Jugendliche interessieren sich nicht für Politik – sagt man. Jugendliche haben gar keine eigene Meinung zu politischen Themen – sagt man. Jugendliche haben keine Lust sich ausführlich über ein Thema zu informieren – sagt man. Tja, Fridays for Future zeigt jetzt der Welt, dass Jugendliche das sehr wohl können und auch wollen. – Elisabeth Wittmann (KjG) kommentiert:

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Politik und Jugend – ein schwieriges Verhältnis?

Jungen Menschen wird häufig eine Distanz zu Politik und ein fehlendes Engagement unterstellt. Die Wahlbeteiligung bei den Jung- und Erstwählern ist de facto niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Betrachtet man genauer, welche Faktoren die Entscheidung beeinflussen, zur Wahl zu gehen, wird jedoch deutlich, dass das Angebot an junge Menschen seitens der Politik sehr gering ausfällt und die Stimmabgabe erschwert. Regina Renner  (BJR) ordnet im neuen bai für uns ein. Jetzt auch hier zu lesen: (mehr …)

FÖJ prägt Persönlichkeiten

Was das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bei der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) mit mir gemacht hat: Nun ist es schon deutlich über ein Jahr her, seitdem ich mich bei der KjG Würzburg für ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) beworben habe. Mir war damals klar, dass ich unbedingt ein FÖJ in Würzburg machen wollte, nicht aber, was für ein riesigen Erfahrungsschatz dieses Jahr bei der KjG in sich bergen würde.

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Weltjugendtage sind ein Abenteuer

Wann kommt man schon mal nach Australien oder Rio oder Panama? Die Weltjugendtage sind solche Gelegenheiten. Die Papst lädt ein und Millionen sind dabei. Die Vorsondierung zum Weltjugendtag in Panam ist ein Job für Michael Ziegler (Diözesanvorsitzender beim BDKJ-Diözesanverband Bamberg) und Gregor Froschayer (Referent für Glaubensbildung im Jugendamt der Erzdiözese Bamberg). Michael schreibt von seiner Reise nach Mittelamerika, über die Schatten von Wolkenkratzern.

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Vorsicht mit dem Kreuz

„Jesus ist nicht für die Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern gestorben!“  – Das Kreuz ist ein religiöses Symbol und darf nicht für politische Zwecke missbraucht werden.

Jens Hausdörfer (Geistlicher Verbandsleiter BDKJ Bayern) und Paula Tiggemann (Vorsitzende der Evangelische Jugend Bayern) fassen nach: Sie erklären, warum es nötig war, sich in einem gemeinsamen offenen Brief zum Kabinettsbeschluss (“Kreuz-Erlass”) der Bayerischen Staatsregierung zu äußern.

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Wer tut sich das schon an? Pfarrgemeinderatswahlen in Bayern!

In Bayern stehen wieder die Pfarrgemeinderatswahlen an. Am 25. Februar sind in allen bayerischen Diözesen ChristInnen aufgerufen über den Pfarrgemeinderat (PGR) ihrer jeweiligen Pfarrei mitzubestimmen. Mit der Wahlentscheidung gestalten sie die Zukunft ihrer Gemeinde mit. Für junge Menschen ist dies eine besondere Wahl: Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche ihre Stimme abgeben. Ebenso dürfen Jugendliche ab 16 Jahren für den Pfarrgemeinderat kandidieren. Wir haben jungen Menschen aus den Reihen der ehrenamtlichen Jugendarbeit gebeten ihre Erfahrungen in Bezug auf den PGR zu erzählen.

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